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1. Ehemaligen-Abend an St. Michael

 

Der erste Ehemaligen-Abend an den Schulen St. Michael war ein voller Erfolg. Rund 130 Ehemalige sind der Einladung gefolgt und verbrachten ein paar schöne Stunden in ihrer alten Schule.

 

Einen ausführlichen Artikel über den Abend finden Sie hier und auch ein ein paar Eindrücke in unserer Galerie. Viel Spaß beim Lesen!

Ehemaligen-Abend der Schulen St. Michael

Liebe ehemalige Schülerinnen der Schulen St. Michael,

denken auch Sie manchmal an Ihre Schulzeit auf dem „Michaelskloster“ zurück und möchten Ihre ehemaligen Mitschülerinnen wiedersehen? Dazu bietet der Verein der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Schulen St. Michael e.V. (VeSch) Ihnen

am 16. September 2016 ab 19.30 Uhr

am ersten Ehemaligen-Abend die Gelegenheit.

Tauschen Sie Erinnerungen aus, entdecken Sie was sich in den letzten Jahren an der Schule verändert hat und tauchen Sie wieder in die Vergangenheit ein. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Vielleicht können Sie diesen Abend ja auch als Auftakt zu einem längst überfälligen Klassen- oder Jahrgangstreffen nutzen!?

Zur besseren Planung bitten wir bis zum 31. August 2016 um verbindliche Anmeldung.
Bitte geben Sie neben Ihrem Namen auch Schule und Abschlussjahrgang an.

Melden Sie sich einfach über unser Kontaktformular an!

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Erster Ehemaligen-Abend der Schulen St. Michael - Ein Rückblick

Zurück unter Frauen

„Bitte nicht durch die Aula gehen": Generationen von Schülerinnen haben dieses Schild gelesen und mit diebischer Freude ignoriert. Die Schrift ist inzwischen verblichen, die Regel jedoch hat nicht an Gültigkeit verloren. Kleine Zeichen der Beständigkeit waren am Wochenende Beweise für die mehr als 130 ehemaligen Schülerinnen, dass ihre Schule schon immer etwas besonderes war. Noch einmal im Bio-Hörsaal Platz nehmen, in der Bibliothek von Schwester Antonia stöbern und sich hinter den hohen Mauern des Schulhofes klein fühlen – eine Zeitreise in den Schulen St. Michael.

Gymnasium und Realschule St. Michael hatten zum ersten jahrgangs- und schulübergreifenden Ehemaligenabend geladen. Organisiert wurde das Fest vom Verein der Ehemaligen, über den inzwischen fast 150 Frauen die Treue zu ihrer alten Schule halten. Der Einladung waren aber nicht nur Vereinsmitglieder gefolgt. Für manch eine Teilnehmerin war es der erste Besuch seit der eigenen Zeugnisausgabe, für andere ein willkommener Termin für ein Klassentreffen.

Alterspräsidentin des Abends war Barbara Pape. Die 74-Jährige kam als einzige Vertreterin ihres Jahrgangs: 1958 absolvierte sie die Realschule. Ebenfalls lang zurück liegt der Abschluss von Margot Wirth, 1970 verließ sie die Schule. „1995 hat meine Tochter ihren Abschluss gemacht und seit drei Wochen besucht mein Enkel das Michaels."

Die Erzählungen der beiden Damen brachten selbst die Frauen ins Staunen, deren Schulbesuch selbst schon Jahrzehnte zurückliegt. „Wir durften in der Schule damals keine Hosen tragen", erinnerte sich Wirth. „Unsere Röcke haben wir aber gehasst, die haben wir in den Tornistern versteckt und erst morgens vor der ersten Stunde an der Ecke übergezogen." Ungewaschen und zerknittert seien die meisten Röcke gewesen, aber das habe die Nonnen nicht gestört: „Hauptsache, die Hose verschwand darunter."

Dass die Schwestern mit „Mutter" angesprochen wurden und bessere Noten bekam, wer keine Messe versäumte, waren weitere Erinnerungen Papes. An die Bedeutung des Schulgottesdienstes, besonders der Messe zu Schuljahresbeginn im Dom, konnten sich aber auch jüngere Jahrgänge erinnern.

Einigkeit herrschte bei vielen der Ehemaligen darin, dass die Michaelsschulen oft wie ein zweites Zuhause waren – ein behütetes Zuhause mit hohen Anforderungen und einer großen Portion Strenge. Das wiederum konnte allerdings keinen Jahrgang davon abhalten auch einmal auszubrechen. Abistreiche und Abschlusspartys der Mädels vom „Nonnenbunker" sind bis heute legendär. Dass männliche Begleiter vor der Schule warten oder hineingeschmuggelt werden müssen, ist allerdings Vergangenheit. Ob Abschluss 1958 oder 2008 – dass inzwischen Jungen die Michaelsschulen besuchen, war für alle Frauen noch immer befremdlich. „Das Wort Schüler passt irgendwie nicht hierher", raunte eine Ehemalige bei der Begrüßung ihrer Nachbarin zu. „Allerdings: Wir hätten sie uns damals ja schon manchmal gewünscht."

Verändert, dass konnten die Ehemaligen bei den Schulführungen feststellen, haben sich auch die Gebäude. „Nach dem Trägerwechsel vom Orden zum Erzbistum wurde hier viel investiert", konnte Nicole Michaelis, stellvertretende Leiterin des Gymnasiums, berichten. Zusätzliche Fluchttreppen, Wände und Türen haben den Charakter vertrauter Gebäudeteile gewandelt. Von der Modernisierung verschont geblieben ist dafür das Karteikartensystem in Schwester Antonias Schulbücherei. Mit großen Augen konnten etliche Ehemalige ihre Namen in den Büchern finden, die sie vor teils 25 Jahren ausgeliehen hatten.

Spuren haben aber nicht nur die Frauen in ihrer Schule hinterlassen – die Michaelschulen haben gleiches im Leben ihrer Schülerinnen vollbracht. Das zeigte sich am Ende des Abends auch auf einer Pinnwand mit kleinen Danksagungen. In denen bescheinigten die Ehemaligen der Schule mit Blick auf den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt nicht nur, dass „hier die Chemie stimmte", sondern auch, dass „Erwachsenwerden am St. Michael Spaß macht."

Diese Worte hätten sicher einer Frau besonders gefallen: Angelika Scheermesser, auf deren Initiative die Gründung von „VeSch" (Verein ehemaliger Schülerinnen) zurückgeht, verstarb 2013 nach langer schwerer Krankheit. 33 Jahre lang hat sie mit großem Einsatz Biologie und Chemie am Gymnasium unterrichtet und den Berufs- und Lebensweg vieler junger Frauen geprägt. Scheermesser selbst war Schülerin hinter den hohen, aber inzwischen weltoffenen Mauern von St. Michael.

Miriam Scharlibbe (Journalistin bei der Neuen Westfälischen, Abiturjahrgang 2008)

 

Ein paar Eindrücke vom Ehemaligen-Abend finden Sie hier.

Vorstandsmitglieder

 

Am 12.09.2015 wurde ein neuer Vorstand beim VeSch St. Michael e.V. gewählt.


Mit den bereits amtierenden Vorstandsmitgliedern Birgit Aspin und Karla Lettmann wurden Gabriele Mertens-Zündorf, Louisa Nüthen und Diana Nillies neu in den Vorstand gewählt. Gabriele Gringard ist als beratendes Mitglied und wichtiges Bindeglied zwischen Schule und Verein für den Vorstand tätig.


Herzlich möchten wir Christina Freise und Ulrike Rohe für ihr außerordentliches Engagement und ihre Mitarbeit im Verein in den letzten Jahren danken.


Ziel von VeSch ist die Förderung der Berufsorientierung- und Bildungsziele der katholischen Privatschulen St. Michael. Außerdem verfolgt er die Stärkung der Gemeinschaft der Ehemaligen untereinander wie auch den Austausch mit den Schulen. Wichtig für die nächsten Jahre ist es dem Verein das Potential der Mitglieder besser zu verknüpfen und zu nutzen und den jetzigen Schülerinnen und künftigen Ehemaligen der Schulen St. Michael erste Einblicke in den Berufsalltag zu gewähren.

 

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Birgit Aspin
Vorstandsvorsitzende
Louisa Nüthen
Kassenführung
Karla Lettmann
Schriftführung

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Gabriele Mertens-Zündorf
Vorstandsmitglied
Diana Nillies
Vorstandsmitglied
 

Mitgliederversammlung 2015

Am Samstag, den 12. September 2015 fand um 10:00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung im Veranstaltungsraum des Café-Restaurants Ostermann, Marienplatz 6-8, in 33098 Paderborn statt. Alle interessierten Mitglieder waren herzlich hierzu eingeladen!

Im Wesentlichen wurden folgende Themen besprochen:

  • Begrüßung
  • Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung zur Mitgliederversammlung
  • Jahresbericht des Vorstandes
  • Job-Informationsmesse "JoIn Mi"
  • Rechenschaftsbericht der Kassenführerin
  • Entgegennahme des Kassenprüfungsberichtes
  • Aussprache über die Berichte und Entlastung des Vorstandes
  • Wahl des Vorstandes
  • Wahl des Kassenprüfers
  • Festlegung des Mitgliedsbeitrags 2015
  • Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  • Festsetzung des Termins der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung
  • Verschiedenes

Insbesondere die Wahl des neuen Vorstandes war der Hauptpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung. An dieser Stelle unseren herzlichen Dank an die Mitglieder des bisherigen Vorstandes für ihre geleistet Arbeit, ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen!
Interessierte Leser finden weitere Einzelheiten im Protokoll der diesjährigen Mitgliederversammlung, dass wir an alle Vereinsmitglieder im Oktober 2015 versendet haben. Sollten Sie hierzu oder zu den besprochenen Themen Anmerkungen haben, freuen wir uns jederzeit auf Ihre Kontaktaufnahme.

Meditationstag 2015

Meditationstag im Michaelskloster am 14. November 2015 –
Ein Erfahrungsbericht

Zehn Teilnehmerinnen begrüßte Schwester Theresia in ihrer gewohnt herzlichen und freundlichen Art morgens zum Stehkaffee im Gästerefektorium des Michaelsklosters zu einem ersten Austausch und Kennenlernen.

Einige nahmen bereits zum dritten Mal an diesem Angebot zur Ruhe und Einkehr teil, das einmal jährlich vom Verein für ehemalige Schülerinnen und Schüler der beiden Michaelsschulen angeboten wird.

Schwester Theresia gab uns zunächst eine Einführung zu der im Mittelpunkt des von ihr so genannten „Wüstentages" stehenden Mystikerin Theresia von Avila. Durch Zitate und kleine Texte aus deren Werken stimmte sie uns auf die folgende gemeinsame Meditation ein. Es folgte eine Zeit der persönlichen Besinnung, die wir im Schulhof mit Sparzierengehen, in der Klosterkirche oder im Meditationsraum zum Innehalten nutzen konnten. Nach einem schmackhaften Mittagessen aus der Klosterküche konnten wir uns erneut in die verschiedenen Räumlichkeiten zur Stille zurückziehen, um anschließend eutonische Übungen (Praxisweisen für den Körper, die dazu dienen, Spannungen auszugleichen und Beweglichkeit zu erhalten oder zu verbessern) mit Schwester Gabriela durchzuführen. Mit einem tiefgründigen Text, der Theresa von Avila zugeschrieben wird, gab uns Schwester Theresia anschließend einen weiteren Impuls. Danach konnte sich jeder erneut in die Besinnung zurückziehen oder in der Gruppe über den Inhalt diskutieren. Zum Ende des Tages durften wir die Schwestern des Michaelsklosters bei ihrer Vesper begleiten.

Vom ersten Impuls an bis zur weiteren gemeinsamen Kontemplation am Nachmittag ging die Gruppe schweigend miteinander um. Die Stille, auch beim gemeinsam Mittagessen und Kaffeetrinken, war ungewohnt. aber höchst angenehm, wenn man sich einmal darauf eingelassen hatte. Die Speisen und nicht das Gespräch standen im Mittelpunkt, eine Erfahrung, die in unserem Alltag häufig verloren geht.

„Ich fühle mich wie nach drei Wochen Urlaub und hoffe, dieser Tag findet auch im nächsten Jahr wieder statt. Ich freue mich schon heute darauf", so der Kommentar einer Teilnehmerin. Ausgesprochen zufrieden, aufgeladen mit guten, positiven Gedanken, entspannt und erfüllt wurden wir wieder in unseren Alltag entlassen. Hoffentlich können wir noch lange von diesem stimmungsvollen Tag zehren.

Unser Dank gilt ganz besonders Schwester Theresia für die nette Atmosphäre, das Aussuchen der feinsinnigen Texte und die wundervolle Begleitung durch den Tag. Auch Schwester Gabriela sei herzlichst gedankt. Mit einem Zitat von Theresia von Avila möchte ich schließen:

„Muss man Flügel haben, um auf die Suche nach sich selbst zu gehen? Man braucht sich nur in die Einsamkeit zu begeben."

Gabriele Mertens-Zündorf, im November 2015

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